jetztra: Sieben Fragen Startup Pitch

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Jetztra im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories! #SiebenFragenStartupPitch

Frage 1: Erklärt das Startup in drei Sätzen.

jetztra führt Personen rein anhand ihrer Interessen zusammen und ermöglicht so grenzenlose Freizeitgestaltung. Dabei wird ein Interesse als Inserat in die jetztra App eingestellt und dient zeitgleich als Gesuch und Angebot: Wer kein Angebot erstellt, sieht nicht was andere Nutzer unternehmen möchten – wer aber ein Angebot erstellt, bekommt durch jetztra Inserate anderer Nutzer angezeigt, die sich thematisch ähneln und aufgrund einer zeitlichen Beschränkung der Sichtbarkeit auf 24 Stunden auch immer aktuell sind.

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Vor gut einem Jahr kam uns erstmals die Idee zu jetztra, indem wir feststellten, dass soziale Netzwerke und Medien zwar den Anschein erwecken, uns leicht mit neuen Leuten in Kontakt zu bringen – in Wahrheit aber bestärken sie nur die Filterblase, die uns auch in unserem täglichen Umfeld umgibt, indem wir uns zunehmend unter Gleichen bewegen. Aber: Wie finden wir Leute, die wirklich unsere Interessen teilen? Genau dieses Problem möchten wir mit jetztra lösen. Derzeit sind wir mit unserer Prelaunch-Webseite www.jetztra.de online, wo Interessierte die Möglichkeit haben, sich für unseren Newsletter anzumelden und dadurch auch an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Außerdem testen wir gerade den Prototyp unserer App. Diese wird ab August 2016 verfügbar sein – erst für Hamburg und etwas später dann auch bundesweit.

Frage 3: Stellt euch und euer Team kurz vor!

Das jetztra Team besteht aktuell aus den Gründern Christian Kranemann und Julia Weber sowie einigen helfenden Händen aus unserem Freundeskreis in den Bereichen Design und IT. Dadurch, dass Christian sich um die Entwicklung und Finanzen kümmert und Julia für PR und Marketing zuständig ist, haben wir den großen Vorteil, alle wesentlichen Unternehmensbereiche eigenständig abdecken zu können. Vor unserer Gründung waren wir beide für denselben Arbeitgeber tätig – dort haben wir uns kennengelernt und im Laufe des letzten Jahres unsere Idee zu jetztra intensiviert.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunke?

Unser größter Erfolg war bisher mit Sicherheit, dass wir das Interesse eines potentiellen, großen Werbekunden rein durch unser Konzept wecken konnten – das bestärkt uns natürlich darin, dass wir mit jetztra einen Bedarf decken, der tatsächlich vorhanden ist und äußert sicht auch dadurch, dass wir aktuell in Gesprächen mit einigen spannenden Kooperationspartnern sind. Tiefpunkte sind rückblickend auch immer Erfahrungen, aus denen man für die Zukunft lernt. Insofern war eine Erfahrung die Teilnahme an einem Pitch, bei dem wir es in die finale Runde geschafft haben, dann aber leider nicht zu den Gewinnern zählten.

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Wir sind überzeugt, dass wir mit jetztra einen echten Mehrwert für die spontane Freizeitgestaltung schaffen. Eine aktuelle Umfrage hat gezeigt, dass immer mehr Personen via Smartphone online sind – und 90% der Deutschen nutzen das Internet für die Organisation und Gestaltung ihrer Freizeit. Wenn wir das damit in Verbindung stellen, dass etwa 2/3 laut einer Befragung gerne häufiger spontan machen möchten, worauf sie Lust haben, ergeben sich hieraus die Indikatoren für jetztra: Das interessensbasierte Matching von Personen anhand ihrer Interessen.

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Soziale Netzwerke und Tools zur Online-Kommunikation gibt es bereits in Hülle und Fülle – und auch etliche Versuche, Personen online zur Freizeitgestaltung zusammenzuführen. Wir sind aber überzeugt, dass wir hier einen echten Mehrwert schaffen, indem wir anders als unser Wettbewerb einen Fokus auf das individuelle und interessenbasierte Zusammenführen setzen. Zudem gibt es zwei gegenwärtige Trends im Bereich der Sozialen Medien, die wir mit jetztra aufgreifen und weiterentwickeln: Erstens die verstärkte Nutzung von Messenger-Diensten und damit der Trend hin zu privater Kommunikation, dem wir dadurch Rechnung tragen, dass wir auf Nutzerprofile verzichten und zweitens die Beschränkung einer Art „Reizüberflutung“ von Inhalten. Diese berücksichtigen wir bei jetztra in Form einer zeitlichen Befristung der Inserate auf maximal 24 Stunden, um so immer aktuelle Inhalte liefern zu können.

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Aktuell stehen wir noch am Anfang und fiebern dem Launch unserer App in Hamburg entgegen. Das passiert derzeit aus eigenen finanziellen Mitteln. Für die nächsten Schritte ist unser Ziel, Business Angels für unser Unternehmen zu gewinnen. Einerseits, um deren Know-How und Expertise zu erhalten sowie andererseits, um durch gezielte Marketingaktionen ausreichend Aufmerksamkeit für jetztra zu generieren.

Ihr wollt euer Startup ebenfalls im Sieben Fragen Pitch vorstellen? Hier geht es zum Pitch: http://startstories.de/sieben-fragen-pitch/

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