PrintPeter: Sieben Fragen Startup Pitch

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PrintPeter: Sieben Fragen Startup Pitch

PrintPeter im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories! #SiebenFragenStartupPitch

Frage 1: Erklärt das Startup in drei Sätzen.

PrintPeter ist das, was sich Studenten immer gewünscht haben: Wir ermöglichen es Studenten, ihre Studienunterlagen komplett kostenlos zu drucken. Das schaffen wir, in dem wir mit Unternehmen kooperieren, die gezielte Werbung in den Unterlagen schalten können. Registrierte Studenten bekommen die Dokumente bis an die Haustür geliefert – auf diese Weise haben wir ein innovatives Medium geschaffen, welches Studenten mit Unternehmen verbindet.

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Als ich in New York studierte, fiel mir auf, wie viel präsenter Unternehmen an US-amerikanischen Universitäten sind. Dass ein Unternehmen – ergo potenzieller Arbeitgeber – gezielt auf einen Studenten zukommt und ihn unterstützt, ist dort völlig alltäglich. Diese Win- Win-Situation fand ich super, und genau das wollte ich auch Studenten in Deutschland anbieten. So entstand der Grundgedanke zu PrintPeter. Zurück in Deutschland führte ich stundenlange Gespräche mit meinen Co-Foundern Charly Bagusat, Max Waldenfels und Benjamin Pochhammer. Innerhalb von nur sechs Tagen hatten wir die Basisidee, mit der wir im Mai 2016 online gingen.

Frage 3: Stellt euch und euer Team kurz vor!

Ich war selbst vor nicht langer Zeit noch Student und kenne daher die Probleme mit dem Drucken zu Genüge. Ich habe in den USA studiert und mich dort von der Euphorie der Innovationen anstecken lassen. Es gibt ein Problem? Finde deine eigene Lösung! Ähnlich war die Situation bei Charly Bagusat, der ebenfalls bis vor kurzem Student war. Max Waldenfels und Benjamin Pochhammer haben erfolgreich MyLorry gegründet und wissen daher sehr gut, was es heißt, ein Business aufzubauen. Darum sind sie die idealen Berater für unser Geschäft. Charly und ich haben bis vor kurzem studiert. Wir beide haben erste Erfahrungen im Startup-Business und wollten unbedingt selbst ein Unternehmen aufbauen. Wir leiten das operative Geschäft. Aktuell sind wir ein Team von vierzehn Leuten, die diverse Backgrounds haben. Die meisten waren selber bis vor kurzem immatrikuliert und wissen genau, welch’ großen Mehrwert PrintPeter für Studenten hat. Ich denke, das ist auch ein Grund für die wahnsinnige Motivation im Team.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunke?

Unser größter Erfolg ist wohl die extrem positive Resonanz auf Seiten der Studenten und der Unternehmen. Die Studierenden bedanken sich regelmäßig bei uns und auch die Unternehmen loben das einzigartige Werbeprodukt. Dass wir eine Idee hatten, die es im Spagat schafft, für beide Zielgruppen so einen großen Mehrwert zu haben, ist ein persönlicher und wirtschaftlicher Erfolg.

Ein Tiefpunkt war definitiv die Limitierung der Druckkapazität für Studenten. Die Nachfrage der Studenten ist so exponentiell gewachsen, dass wir von Unternehmensseite, aufgrund der langen Sales Cycles, nicht hinterhergekommen sind und die Freidrucke vorrübergehend limitieren mussten. Das Gleichgewicht ist jetzt aber wiederhergestellt, was mich umso mehr freut.

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Wir bieten ein klasse Produkt, einen einmaligen Service. Mit unserer Dienstleistung kann wirklich jeder Student etwas anfangen – einfach, weil es nichts kostet! Und der Markt ist riesig: In Deutschland gibt es ca. 2,8 Millionen Studenten, die an die 56 Millionen Lernunterlagen im Jahr drucken. Bereits jetzt erhalten wir 200 Neuanmeldungen pro Tag, was uns zeigt, dass Printpeter genau die Bedürfnisse der Studenten erfüllt. Wir werden aber auch erfolgreich sein, weil wir Unternehmen etwas bieten, was es so noch nicht gibt. Studenten nutzen ihre Lernmaterialien über viele Stunden, blättern vor und zurück, lesen Inhalte mehrfach. Dadurch haben sie intensiven Kontakt mit der Werbung. Auf diese Weise prägt sich die Botschaft des Unternehmens ganz anders ein.

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Unser Credo: Print ist nicht Tod. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass es wesentlich effizienter ist, mit ausgedruckten Materialien zu lernen. Und Studenten drucken mehr denn je. Über 50.000 Studenten drucken ihre Unterlagen bereits mit uns; in Deutschland gibt es jedoch fast drei Millionen. Trotz der vielen Anfragen bei uns ist also noch genug Wachstumspotenzial vorhanden. Eine direkte Konkurrenz in unserer Größenordnung gibt es nicht und wir sind als Marke unter Studenten schon so etabliert, dass es auch zu schwer wäre uns einzuholen. Außerdem entwickeln wir uns stetig weiter – vom Druckdienstleister zum Begleiter während der gesamten Studienzeit. Das nächste Ziel ist das Ausland, in der wir vielen Studenten ebenfalls eine Orientierung geben wollen und werden.

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Wenn man gründet, will man natürlich sofort loslegen und das Geschäft vergrößern. Deshalb haben wir uns an Business Angels und Investoren gewandt. Das Feedback war wirklich positiv, und als dann StudiVZ-Gründer Michael Brehm und Verleger Hendrik te Neues eingestiegen sind, war das für uns ein unglaublicher Moment. Zusammen mit weiteren Business Angels konnten wir uns so einen mittleren sechsstelligen Betrag sichern.

Ihr wollt euer Startup ebenfalls im Sieben Fragen Pitch vorstellen? Hier geht es zum Pitch: http://startstories.de/sieben-fragen-pitch/

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SZURO: Sieben Fragen Startup Pitch

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