A² Adlershof Accelerator: Accelerator Pitch

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A² Adlershof Accelerator im Accelerator Pitch. Accelerator sind von immenser Bedeutung, wenn es um den Erfolg des eigenen Geschäftsmodels geht. In unserem Accelerator Pitch stellen sich die Accelerator vor und geben euch die Möglichkeit sie besser kennenzulernen – Entdecke die Accelerator auf Startstories! #AcceleratorPitch

Stellen Sie Ihr Accelerator-Programm bitte kurz in 3 Sätzen vor (Schwerpunkte, Zeitraum, Ort, Höhe der Beteiligung/Förderung etc.)

Kunden aus der Industrie werden durch unsere Plattform dabei unterstützt, externe Innovationen für ihre zukünftige Weiterentwicklung zu implementieren. Dazu werden gemeinsam mit ausgewählten Start-ups in einer Kernphase von 5-6 Monaten entsprechende Pilotprojekte initiiert und unter der Begleitung des A²-Teams umgesetzt. Der Industriepartner zahlt dafür einen gewissen Betrag. Start-ups erhalten eine Kostenkompensation, kostenlose Unterkunft während Veranstaltungen in Berlin sowie gratis Co-Workingspace während der Projektphase.  Darüber hinaus profitieren sie von den Fach- und Marktkenntnissen sowie dem Kundenzugang und Branchennetzwerk des Industriepartners. Die Abgabe von Anteilen ist nicht erforderlich. Es gibt keinen festen Ort, an dem das Programm stattfindet – die Projektparteien entscheiden selbst, ob, wann und wo sie sich treffen, um das Projekt effizient umzusetzen. Feste Termine (z.B. Netzwerkevents, Demo-Day usw.) finden in der Regel in Adlershof statt.

Nach welchen Kriterien suchen Sie die Startups aus, die Sie fördern möchten (z.B. bestimmte Geschäftsfelder)?

Neben einer grundsätzlichen „Passfähigkeit“ mit dem entspr. Industriepartner („weiche Faktoren“) ist allein die Nähe des Produktes des Start-ups zur gesuchten Lösung des Industriepartners entscheidend. Erste Umsätze mit Drittkunden sowie eine Firmengründung sollten allerdings bereits erfolgt sein, um die Erfolgschancen, für beide Parteien zu erhöhen. Grundsätzlich kommen alle Themen in Frage, die sich im Smart City Umfeld bewegen (z.B. Energie, Logistik, Transport, Bauen, Smart-Home, Facility Management, Ver- und Entsorgung, IT-Sicherheit usw.).

In welchen Stufen verläuft der Bewerbungsprozess?

  1. Wir sprechen geeignete Start-ups direkt an (Telefon). Wir verfügen dabei über eine eigene Datenbank mit über 600 internationalen Start-ups, die ständig aktuell gehalten wird.
  2. Bei Interesse u. Eignung für die gesuchte Lösung muss vom Start-up ein einfacher Bewerbungsbogen ausgefüllt werden (max. 1h Aufwand)
  3. Sind damit alle Kriterien erfüllt und der Bogen vollständig ausgefüllt, laden wir passende Start-ups zu einem persönlichen Vorbereitungs- und Kennenlerntermin ein bzw. führen ein ausführliches Telefonat bzw. WebConf.
  4. Sind danach sowohl wir als auch das Start-up der Ansicht, dass die Erfolgschancen für die erfolgreiche Umsetzung des Pilotprojektes ausreichend hoch sind, schlagen wir das Start-up dem Industriepartner vor. Wir bewerten dabei nicht das Business Modell oder die zukünftigen Erfolgschancen des Start-ups, geben allerdings entsprechende Hinweise und Tipps sofern wir das für erforderlich halten.
  5. Der Industriepartner wählt aus unseren Vorschlägen diejenigen Start-ups aus, die er beim Pitching Day kennenlernen möchte.
  6. Nach dem Pitching Day haben Start-up und Industriepartner 2 Wochen Zeit, ein Pilotprojekt zu definieren. Gelingt dies, wird das Start-up Teilnehmer des A² Adlershof Accelerator Smart City Programms.

Was ist für Sie das der größte Mehrwert des Accelerator-Programms?

Wenn die Pilotprojekte erfolgreich umgesetzt werden und beide Parteien davon nachhaltig profitieren (z.B. durch gemeinsame Produktentwicklung) und aus der Zusammenarbeit neue Produkte oder Lösungen entstehen. Wir möchten zufriedene Kunden, die auch gerne mehrfach an unserem Programm teilnehmen.

Wie suchen Sie die passenden Mentoren für das jeweilige Startup aus?

Wir betreuen die Start-ups ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern, da wir so die gleichbleibende Qualität sicher stellen können, arbeiten aber auch fallbezogen mit ausgewählten und namhaften externen Coaches (z.B. für das Pitchtraining) zusammen. Wichtigster Erfolgsfaktor ist, dass der Industriepartner die passenden Ressourcen bereitstellt. Wir begleiten diesen Schritt sehr eng mit.

Welche Seminare und Workshops, die Sie anbieten, sind für die Startups besonders attraktiv?

Da wir stets viel Feedback von den Industriepartner und den Start-ups einfordern hat sich über die letzen Jahre das Thema Steuer- und Rechtsberatung, Pitchtraining sowie verschiedene Netzwerkevents als wichtigste Elemente des Programms herausgestellt.

Wie sieht es mit der Möglichkeit für Co-Working Space oder anderen Kooperationsmöglichkeiten aus?

Gratis Co-Working-Space in Adlershof ist Teil des Programms (s.o.) ansonsten kümmern wir uns intensiv um Netzworking indem wir die Start-ups mit wichtigen Kontaktpersonen vernetzen. Insbesondere deshalb arbeiten wir auch eng mit Verbänden (z.B. bne, ZVEI und zuk. ach dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft) zusammen.

Warum erhöht die Teilnahme an Ihrem Accelerator-Programm die Erfolgswahrscheinlichkeit des Startups?

Start-up benötigen idR Eigenkapital und Umsätze. Wir kümmern uns ausschließlich um letzteres, indem wir das Umfeld schaffen, das ein Start-up benötigt, um die nächste Reifestufe zu erreichen. Dafür werden sie mit Top-Unternehmen eng vernetzt und entwickeln mit diesen echte Kundenlösungen für die auch ein Markt besteht. Gleichzeitig machen sie wichtige Erfahrungen im Umgang mit oft schwer zu akquirierenden Kundengruppen (z.B. Konzernen und Betrieben öffentlichen Rechts) und erschließen in konkreten Kundenprojekten neue Märkte und/oder Kundengruppen. Daraus entsteht ein Netzwerk tief in die Unternehmen hinein und für die wichtige Referenzen für das weitere Wachstum.

Bietet das Accelerator-Programm auch die Möglichkeit, dass sich die Startups untereinander verknüpfen?

Selbstverständlich. Unsere Netzwerkveranstaltungen sind darauf ausgelegt, dass sich Start-ups und Industriepartner unter- und miteinander vernetzen. Alle Start-ups, die es bis zu einer erfolgreichen Bewerbung geschafft haben werden außerdem Teil unseres Alumni-Netzwerks, das den Austausch auch nach Abschluss des A² Programms gewährleistet.

Zuletzt: Was ist für Sie der Leitspruch bzw. das Motto Ihres Accelerator-Programms?

“A² macht Ihr Unternehmen fit für die Zukunft!”

Der A² Accelerator stellt optimale Voraussetzungen her, um gemeinsam innovative Projekte erfolgreich umzusetzen und Wachstum zu generieren. WISTA dient dabei als Katalysator zwischen Start-Ups und Industrieunternehmen.

Informationen zum Autor

Wiebke Schweitzer

Wiebke ist Redakteurin bei Startstories. Zurzeit studiert sie Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück.