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Fastic: Sieben Fragen Startup Pitch

Fastic im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories!

Frage 1: Erkläre das Startup in drei Sätzen.

Fastic ist eine App, die die Nutzer beim Intervallfasten und dem Führen eines gesunden Lebensstils begleitet. In der App können die Nutzer ihren Körperstatus während des Fastens im Blick behalten, sich mit einer Community austauschen und erfahren in kleinen Lerneinheiten Wissenswertes über Ernährung, Fasten und Gesundheit. 

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Meine Eltern leiten seit über 25 Jahren ein Fastenhotel im Schwarzwald. Dort bin ich groß geworden und habe erlebt, wie gut das Fasten unseren Hotelgästen tat. Ich wollte diese Tradition modern machen und digitalisieren. So entstand die Idee, eine App für das Intervallfasten zu entwickeln. Meine Eltern stehen uns dabei mit ihrer Expertise zur Seite. 

Frage 3: Stelle dich und dein Team kurz vor!

Unser Gründerteam besteht aus mir (ich verantworte hauptsächlich die Produktsparte) sowie meinem Mitgründer Phil, der für das Marketing zuständig ist. Wir haben uns beide in Australien kennengelernt und sind auch privat gut befreundet. Am Projekt arbeiten momentan 38 Leute, davon 18 in Dresden. Unser Ziel ist es, unsere Firma komplett remote aufzubauen. Bereits jetzt arbeitet das Team mit Kollegen aus Berlin, Dresden, Kiew, Bangkok oder London zusammen.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunkte?

Unser größter Erfolg ist die Expansion in die USA im letzten Dezember 2019. Unsere App wird dort sehr gut angenommen und wurde innerhalb von sechs Monaten schon über eine Million mal heruntergeladen. Wir denken, dass unser Ansatz der Gamification bei den Amerikanern sehr gut ankommt. Das ist zwar kein richtiger Tiefpunkt, aber wir haben gelernt, dass wir uns in Geduld üben müssen, wenn es um unsere Visionen und Ziele geht. Wir sind sehr gut gestartet und wollen all unsere Ideen so schnell umsetzen – manchmal zu schnell ;). Die Corona-Krise war für uns kein wirklicher Tiefpunkt, da sich hier gezeigt hat, wie effektiv wir auch remote miteinander arbeiten können und die Downloadzahl unserer App in die Höhe geschossen ist. 

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Bei Fastic geht es nicht um eine Diät oder stupides Kalorienzählen – sondern um einen gesunden Lebensstil, der das Intervallfasten in den Mittelpunkt stellt. Dieses positive Gefühl vermitteln wir in der App. Und es funktioniert: Im Durchschnitt nehmen die Nutzer 4 Kilo im Monat ab – ohne klassische Diät. In Zukunft werden wir daran arbeiten, die App noch stärker zu individualisieren, sodass jeder seinen eigenen Ziele verfolgen und erreichen kann. Dafür arbeiten wir mit Ernährungscoaches, Ärzten und auch mit meinen Eltern als Berater zusammen. 

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Wir möchten die Nummer Eins werden, wenn es um gesundes Fasten geht. Es gibt unzählige Health-Apps auf dem Markt. Kalorien- oder Schrittzähler finden sich genauso wie Wassertracker auf nahezu jedem Smartphone. Doch was es noch nicht gibt, ist eine App, die einfach ein rundum gesundes Leben fokussiert und Menschen dafür faszinieren möchte. Zudem gestalten wir unsere App mit sehr viel Liebe, was unsere Nutzer wirklich zu schätzen wissen.

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Bisher haben wir unsere App und den Start komplett aus unserem Eigenkapital finanziert.