Crafty: Sieben Fragen Startup Pitch

0

Crafty GmbH im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories! #SiebenFragenStartupPitch

Frage 1: Erklärt das Startup in drei Sätzen.

Crafty ist ein neues Handwerkerunternehmen, das Handwerkerdienstleistungen aus einer Hand anbietet und übernimmt dabei die komplette Koordination für alle gewünschten Handwerkerarbeiten. Die Technischen Koordinatoren (selbst ausgebildete Handwerkermeister) planen, organisieren und überwachen jeden Auftrag als Bindeglied zwischen Kunde (privat oder gewerblich) und Handwerker. Dabei werden möglichst viele Arbeiten von eigenen Crafty-Handwerkern ausgeführt. Der Vorteil: Kunden bekommen damit alle Handwerkerdienstleistungen verlässlich unter einem Dach. Das sichert Qualität und Nachhaltigkeit und spart am Ende Geld.

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Jens Zabel, der eine Gründer von Crafty und Ideengeber, hatte und hat durch seine langjährige Erfahrung im Bereich Facility Management – er führt seit 30 Jahren die Zabel Group – regelmäßig Kundenanfragen nach passenden Handwerkern, die er aber bis dato nicht beantworten konnte. Denn die Handwerker-Branche hat seit einigen Jahren mit einem schlechten Image zu kämpfen und zudem ist die Suche nach einem Handwerker seit Jahren schwierig. Hat man endlich einen Termin gefunden ist die Frage, wie die Qualität sicher gestellt werden kann – gerade wenn man über ein Portal sucht. Und hier setzt Crafty an: mit eigenen, gut ausgebildeten Handwerkern, die regelmäßig weitergebildet werden und den Technischen Koordinatoren zur Kontrolle und Sicherung der Qualität beim Kunden. Alles unter einem Dach, alles aus einer Hand!

Frage 3: Stellt euch und euer Team kurz vor!

Christiane Wolff war nach ihrem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften und einem erfolgreich abgeschlossenen Medien MBA an der Steinbeis Hochschule in Berlin viele Jahre in leitenden Positionen in Agenturen tätig und verantwortete zuletzt in der Funktion des CCCO (Chief Corporate Communications Officer) den Bereich Unternehmenskommunikation der Serviceplan Gruppe, der größten inhabergeführten Agenturgruppe in Europa mit über 4500 Mitarbeitern.

Crafty verbindet für sie alle Werte und eine Haltung, die ihr wichtig sind: Netzwerken, Nachhaltigkeit und Qualität. Mit dem Netzwerk rief sie 2001 ein Netzwerk für Frauen in der Medien- und Kommunikationsbranche ins Leben, das heute in Berlin, Frankfurt und München mehr als 1200 Mitglieder hat. 2010 gründete sie gemeinsam mit Regina Mehler die erste Speakeragentur für Frauen, die Women Speaker Foundation.

Ihr Ziel: Crafty zu einem Netzwerk zum Thema Handwerk, Nachhaltigkeit und Do-it-yourself auszubauen.

Jens Zabel kann bereits auf eine beeindruckende Karriere als Unternehmer zurückblicken. Nachdem der geborene Magdeburger seinen Traum, Zehnkampf- Weltmeister zu werden, aus Gesundheitsgründen hatte aufgeben müssen, absolvierte er drei Handwerkerausbildungen, die er jeweils mit dem Meistertitel abschloss.

In dieser Zeit gründete er sein erstes Unternehmen für Facility Management. Seine Ausbildung komplettierte er mit einem erfolgreich abgeschlossenen BWL- Studium. Sportlicher Ehrgeiz hat ihn während seiner beruflichen Laufbahn zu immer neuen Erfolgen getragen.

Im Jahr 2018 feierte die international agierende Zabel Group 30-jähriges Firmenjubiläum. Seine Begeisterung für das Handwerk und seine Vielseitigkeit haben Jens Zabel zu der Idee von Crafty geführt, die er mit Enthusiasmus verfolgt und forciert.

Seine Überzeugung: Crafty ist das Geschäftsmodell der Zukunft, um zeitgemäß Handwerksleistungen anzubieten und zu beziehen.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunke?

Wir haben im Frühjahr einen rasanten Start hingelegt mit einem gewaltigen Medienecho, das uns viel Auftrieb gegeben hat. Die ersten privaten und auch gewerblichen Projekte sind nun erfolgreich abgeschlossen und es bestehen bereits Rahmenverträge mit einigen Immobilienbetreibern. Dazu haben wir ein tolles Büro mitten in München gefunden – die zeitraubende Suche des Büros war auch gleichzeitig unser absoluter Tiefpunkt – und die ersten Mitarbeiter an Bord geholt. Die Basis steht daher und nun freuen wir uns auf die nächsten Projekte und Kunden in München, Berlin und Frankfurt!

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Wir sind weiter der festen Überzeugung, dass unsere Crafty Idee absolut zukunftsfähig ist und viele Herausforderungen, die die Handwerkerbranche umtreibt, lösen kann. Denn Crafty möchte mit gut ausgebildeten Handwerkern für Kunden Qualität und Sicherheit liefern, seine Mitarbeiter gut bezahlen und regelmäßig weiterbilden und darüber hinaus mit der Crafty Holding in Handwerkerunternehmen, die keine Nachfolge finden, investieren und diese übernehmen. Um auch die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu integrieren, unterstützt die Crafty Holding auch Startups, die die Handwerkerbranche modernisieren wollen.

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Das Handwerk ist mit fast einer Million Betriebe Basis für Wachstum und Wohlstand und ein wichtiger Teil des Mittelstands in Deutschland. Darüber hinaus sind über 27 Prozent aller Auszubildenden im Handwerk beschäftigt. Dennoch oder gerade deshalb ist die Handwerkerbranche im Umbruch und hat auch weiterhin großen Bedarf an Nachwuchs, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Modernisierung. Wir haben das Gefühl, da tut sich aktuell zum Glück eine Menge in der Branche und dort möchte Crafty ganz weit vorne mitspielen. Denn nur mit der Umsetzung dieser Themen sichert das Handwerk seine Zukunftsfähigkeit.

Es gibt sehr viele neue Ideen im Bereich Handwerk, aber die Crafty Idee haben wir so noch kein zweites Mal im Markt vorgefunden.

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Es gibt keine Investoren und keine Fremdfinanzierung.

 

Ihr wollt euer Startup ebenfalls im Sieben Fragen Pitch auf Startstories vorstellen? Hier geht es zum Pitch: https://www.startstories.de/sieben-fragen-pitch/

Informationen zum Autor

waipu.tv: Sieben Fragen Startup Pitch

waipu.tv im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch ...