Dike: Sieben Fragen Startup Pitch

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DIKE im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories! #SiebenFragenStartupPitch

Frage 1: Erklärt das Startup in drei Sätzen.

DIKE ist ein digitales Präventionsnetzwerk und bietet Nutzern die Möglichkeit, per Smartphone in Echtzeit vor Gefahren gewarnt zu werden, um dadurch sich selbst, ihre Familie und ihr Eigentum besser schützen zu können. Mit DIKE wird der Grundstein für eine digitale Plattform rund um das Thema (Kriminal-) Prävention, Sicherheit und Quartiersvernetzung gelegt. Im Gegensatz zu anderen Warnsystemen, können bei DIKE Informationen über Ereignisse und mögliche Gefahren sowohl von Behörden an Bevölkerung als auch direkt von der Bevölkerung selbst an Behörden gemeldet werden.ptimieren.

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Wir haben uns mit dem Thema “Vernetzung der Nachbarschaft” beschäftigt und festgestellt, dass das Bedürfnis nach Sicherheit das verbindende Glied zwischen Menschen ist. Jeder möchte über Vorfälle im Quartier informiert sein, damit man falls notwendig Präventivmaßnahmen ergreifen kann. An dieser Stelle gibt es aktuell noch eine große Lücke in der aktuellen Sicherheitsarchitektur, die Bürger aktuell eigenständig durch die Gründung von Nachbarschaftsgruppen auf Facebook oder über Whatsapp zu schließen versuchen. Dies funktioniert jedoch nur in Einzelfällen. Für eine deutschlandweite Informationsversorgung bedarf es eines Kanals, der die ortsspezifische beidseitige Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden in Echtzeit ermöglicht. Dafür haben wir DIKE entwickelt.

Frage 3: Stellt euch und euer Team kurz vor!

Das Team von DIKE besteht derzeit aus den vier Gründern. Thomas und Christian kennen sich seit ihrer Zeit am Lehrstuhl für Informationssysteme der European Business School und haben immer wieder gemeinsame Projekte verfolgt. Thomas erarbeitete in seiner Zeit als Unternehmensberater Strategien und Konzepte zur digitalen Transformation auf Konzernebene. Als Initiator und kaufmännischer Geschäftsführer kann er auf breite Erfahrung in der Entwicklung von Markteintrittsstrategien zurückgreifen. Unser technischer Geschäftsführer Christian konzentriere sich in seinem beruflichen Werdegang auf Business-Intelligence-Anwendungen. Er lernte BI-Projekte aus allen Blickwinkeln (Entwickler, Architekt, Projektleiter, Geschäftsführer) kennen. Als Certified Scrum Master verfügt Christian insbesondere über Erfahrung in der Implementierung und dem Management von agilen Entwicklungsprozessen. Das Team wird von Jörg und Florian ergänzt. Jörg verfügt als Entwickler und Scrum Product Owner über das nötige Wissen, um gemeinsam mit Christian die Idee hinter DIKE in ein erfolgreiches Produkt zu verwandeln. Florian setzt sein Wissen aus den Bereichen “Social Networks” und “Digitale Plattformen” für eine erfolgreiche Ansprache unserer Kunden ein.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunke?

Erfolge: + Erfolgreiche Pilot- und Beta-Phase in Frankfurt, Darmstadt und Bonn mit der Android-Version + Kooperation mit „Zentrales Fundbüro“ + Vorstellung im Landesfachausschuss Innenpolitik im hessischen Landtag und fortgeschrittener Austausch mit Polizeigewerkschaften + Berichterstattung in Funk und Fernsehen (u.a. HR, MDR, SWR, RTL Hesssen + Nachtjournal, n-tv) + Gewinnung von Ex-Bundespolizist und Sicherheitsexperte Nick Hein als Markenbotschafter Misserfolge: – Veröffentlichung von unberechtigt hetzerischen Schlagzeilen wie „Digitale Hexenjagd“ und „digitale Bürgerwehr“ – Scheitern der Verhandlungsgespräche mit potentiellen Business Angels

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis. Jeder von uns möchte bestmöglich vor Unfällen, Straftaten und anderen unerwünschten Ereignissen geschützt sein. Es besteht ein großer Bedarf, die aktuell so wichtige (Kriminal-) Prävention zu digitalisieren. Durch DIKE können wir das ermöglichen. DIKE bietet eine Form der Quartiers- und Nachbarschaftsvernetzung, die als Komplement zu Polizei, Sicherheitskräften und Sicherheitsdiensten zu verstehen ist. DIKE schließt die Lücke bei kleineren Vorkommnissen und Auffälligkeiten, bei denen die Polizei gar nicht eingreifen kann oder schlicht nicht zuständig ist, die für die Anwohner im Quartier jedoch wichtig sind.

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Der Markt für Sicherheit ist in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftssektor. Das Marktvolumen wurde im Jahr 2015 auf rund 15 Milliarden EUR taxiert, was im Durchschnitt Ausgaben von etwa 190 EUR pro Bürger entspricht. In den letzten Jahren konnte der Markt ein deutliches Wachstum verzeichnen. Etwa 47% (7 Mrd. EUR) des Umsatzes entfielen 2015 auf Sicherheitsdienstleistungen, 25% (4 Mrd. EUR) auf digitale Sicherheitstechnik. Im Segment Sicherheitsdienstleistungen stieg der Umsatz im Jahr 2016 auf fast 9 Mrd. EUR (Quelle: Secupedia, 2017). Im Gegensatz zu anderen Warnsystemen, die es aktuell am Markt gibt, können bei DIKE Informationen über Ereignisse und mögliche Gefahren sowohl von Behörden an Bevölkerung (top-down) als auch direkt von der Bevölkerung selbst (bottom-up) an Behörden gemeldet werden. Dieser Ansatz ist neu, disruptiv und nach aktuellem Kenntnisstand einzigartig.

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Das Projekt wurde bislang zu 100% aus Eigenmitteln finanziert. Um „Sicherheit für Jedermann“ anbieten, rasch deutschlandweit wachsen zu können und die technische Weiterentwicklung der App voranzutreiben, haben wir vor kurzem eine Crowdinvesting-Kampagne auf FunderNation (www.fundernation.eu/investments/dike) gestartet.

 

Ihr wollt euer Startup ebenfalls im Sieben Fragen Pitch vorstellen? Hier geht es zum Pitch: https://www.startstories.de/sieben-fragen-pitch/

Informationen zum Autor

CARNILO: Sieben Fragen Startup Pitch

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