Bloomy Days – darum muss es nicht immer nur die Eine sein

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Es gibt um die 12.999 verschiedene Schnittblumensorten neben ihrer Königin. Muss es immer nur das Liebessymbol schlechthin, die Rose sein? Bloß nicht, sagt der online Blumenversand Bloomy Days und präsentiert uns mit seinen kreativen Abo-Kombinationen die wahre Artenvielfalt der Blumen, für die es sich lohnt, auch mal fremd zu gehen.

Per Mausklick zum Überraschungsduft

Der 2012 von Franziska von Hardenberg ins Leben gerufene online Blumenhandel bietet das weltweit erste Blumenabo mit vielfältigen Paketen an und das sowohl im B2C, als auch im B2B Bereich. Bei immenser Verschiedenheit teilen sie sich alle das unkomplizierte Bestellverfahren, denn die Qual der Wahl hat man bei Bloomy Days nicht: Es können lediglich die Rahmenbedingungen des Blumenbouquets gebündelt werden, der eigentliche Blumeninhalt ist zuweilen mit Grün umgarnt und ist vom Kunden unbeeinflussbar.

Bloomy Days beschreibt sich selbst auf seiner Homepage als persönlichen „Blumen- Sommelier“, der auf den Blumenmärkten das sucht, was der Kunde sehen und riechen will. Jenem wird die Entscheidung der Blumenart abgenommen. Mutig, wenn man bedenkt, dass Geschmäcker ja verschieden sind. Um nicht vollkommen den Gusto der Blumenliebhaber zu verfehlen, hat der Versandshop die Auswahl zwischen kurz – und langstieligen Blumen und dem „ich lass mich (komplett)überraschen“-Strauß eingefügt. Die „Sommeliers“ kosten dann „nur“ den Duft von insgesamt 250.000 Blumensorten, die die individuellen Sträuße bilden, keine große Sache. Selbst die Menge der Blumen ist unbestimmbar vom Kunden und differiert je nach Sorte.

Ein Bouquet kann bis zu zwei Vasen füllen, d.h. edlere und im Einkauf teurere Blumen können mit 10 Stilen, weniger exotische Exemplare mit 40 Stielen geliefert werden. Dem Kunden wird somit auch bezüglich des Preises keine Wahl beispielhaft zwischen klein, mittel, groß oder zwischen günstig und teuer gegeben.

Bouquets, die sich auszahlen

Die einzige tragende Entscheidung liegt dann seinerseits „nur“ noch zwischen der ein, zwei oder vierwöchigen Lieferung, zwischen Einzelbestellung und Abonnement mit Laufzeiten von 3 bis 24 Lieferungen. Die Langzeitbestellung gleicht dem Pre-Paid Modell ohne festgelegte Laufzeiten, ist jederzeit kündbar oder pausierbar. Er muss sich erneut nicht kümmern solange er in Deutschland den Preis von 19,90 Euro pro Bouquet bezahlt.

Mit einer großen Liefertoleranz am Anfang, Mitte oder Ende der Woche und der Möglichkeit einer Abstellerlaubnis vom Versanddienstleister wird das noch nicht realisierte logistische Problem der genauen Lieferuhrzeit minimalisiert, da bislang nur das wie im E-Commerce übliche Versanddatum angegeben werden kann. Garantierte Zustellung am Wunschtermin erfolgt bei addierten 14,90 Euro, auf Sonn- und Feiertagszustellung kommen nochmal 19.90 Euro. Das heißt der edle Strauß mit 10 Stilen, mit dem man die Herzdame am Sonntagmorgen überraschen möchte hat sich auf den stolzen Preis von 38,80 Euro verdoppelt. Aber Männer lasst euch eines sagen: Die Frauen sind es trotzdem wert. Und ja, auch die konservativen Rosenkavaliere kommen wörtlich auf ihre Kosten: Für den akzeptablen Preis von 29,90 Euro sind mindestens 30 rote Rosen vasenfertig angeliefert, d.h. sie können die originelle Idee von Bloomy Days einer vielfältigen Blumenwelt gegen die weitaus weniger kreativere Nummer sicher eintauschen.

Aktionsboxen für jeden- oder auch mal ohne Anlass

Für ein mehr wenig Schwung im Stiel könnten da die monatlich wechselnden Bloomy Days Aktions Boxen sorgen, eine Kombination aus Überraschungsbouquet und je nach Kooperationspartner wechselnden Überraschungen. Durch Freixenet, CupperTea bis über Oh!Saft wachsen die Blumenkörbe an Attraktivität und charakterisieren den Beschenkten. Somit sind Blumen nicht mehr automatisch für das XX vom XY, sondern können auch an Mama, als Dankeschön oder mit Kuchen im Glas an den besten Freund verschickt werden. Auch wenn die zusätzlichen Aufmerksamkeiten das Loch im Geldbeutel erweitern, sind sie mit Liebe ausgewählt und man nimmt sie sprichwörtlich gerne in Kauf.

B2B Innovation: Blumen in Firmenfarben

Wer bis jetzt also immer noch auf die eine Rose vom Laden um die Ecke für 2,50 Euro besteht, wird spätestens im B2B von der Vielfalt des Möglichen in der Blumenwelt eingeholt: Im sogenannten „Corporate-Design“ können Unternehmen saisonale Blumen in Firmenfarben erhalten und das ab dem unter der steuerlichen Freibetragsgrenze liegendem Preis von 24.90 Euro. Ähnlich der Aktionsboxen zeugen die Beilagen von Crémant, erlesenem Tee und feinem Gebäck von einem erhöhten Firmenwert. Dieser kann noch zusätzlich unterstrichen werden z.B. durch die Beilage personalisierter Anschreiben oder Logo-Anhänger. Ebenso wie im B2C wird somit auch dem klassischen Danke-für-ihre-Treue-Strauß Abhilfe geleistet und Firmenbouquets sind sowohl für langjährige Mitarbeiter, als auch für das Beschwerdemanagement oder für Lieferanten zugänglich.

Bloomy Days frische Garantie

Wofür sich wer aus welchem Anlass auch entscheidet, verlangt und hinterfragt wird gleichermaßen die Frische der Blumen. Auf ihrer Internetseite trumpfen Bloomy Days sogar mit einer 7-Tage Garantie auf. Warum die Blumen nicht wie ihre Konkurrenten vom Laden nebenan nach zwei Tagen die Köpfe hängen lassen, hat dreierlei Gründe: Erstens gibt eine im Einzelhandel überlegenere Planbarkeit im Einkauf, die das just in time liefern ermöglicht.

Der zweite Grund ist zweifellos dem Versand im „Bloomy Bag“ zuzuschreiben, in welchen die Bouquets gelangen, nachdem sie von Hand angeschnitten, geputzt und gut verpackt wurden. In diesem Art Blumen-Frische-Beutel können Blumen theoretisch bis zu 5 Tage im Karton liegend gelagert werden, wo auch empfindliche Blumen z.B. Rosen wie einst Dornrösschen in eine Art Schlaf verfallen und nicht aufblühen. Drittens verfügt über Bloomy Days ein sehr kulantes Reklamationsmanagement. Sobald ein Foto, die Bestellnummer und der Reklamationsgrund gemeldet sind, wird die Reklamation fraglos ausgeführt.

Geschmack, Frische und Zeit – ein schwieriges Trio

Obwohl selbst Discounter-Ketten wie Aldi, Lidl und Netto mittlerweile Blumen-blut geleckt haben, kann Bloomy Days durch sein blumiges Marketing punkten. Die kontroverse Plakatwerbung einer sich entfaltenden Mohnblume, die an das weibliche Geschlechtsorgan erinnert und die überall propagierte Blumenliebe sorgen für das, was ein junges Unternehmen am meisten braucht: Aufmerksamkeit. Jetzt liegt es am Unternehmen, diese Aufmerksamkeit in Qualität zu transformieren, das logistische Problem der Blumenreise im Karton konstant zu verbessern.

Denn obwohl so präsentiert: Zaubern kann Bloomy Days keineswegs und Blumen brauchen sowohl Licht als auch Wasser um sich zu entfalten. Diesen natürlichen Eigenschaften kann auch kein „Bloomy Bag“ entgegenwirken. Pflanzen lassen sich, wie Menschen auch, nicht bändigen. Menschen wollen nicht darum kümmern, immer zu Hause sein zu müssen, um auf ihre Blumen zu warten. Sie wollen sich vielleicht aber schon um die Zusammensetzung der Blumen kümmern. Den Spagat zwischen Geschmack, Frische und Zeit zu halten ist somit zu einer unausweichlichen und keiner leichten Aufgabe für den und für alle Blumenversandhändler geworden. Doch was tut man nicht alles dafür, um Bloom-my-days zu haben!

Abo-Commerce

Informationen zum Autor

Vanessa Opladen

Vanessa ist Redakteurin bei Startstories. Zurzeit studiert sie Psychologie an der Universität Osnabrück.