Buchhaltung – Warum ist sie für Gründer so wichtig und was gibt es zu beachten? [Sponsored Post]

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Buchhaltung – Warum ist sie für Gründer so wichtig und was gibt es zu beachten?

Die Buchhaltung ist eine Abteilung, die es in jedem Unternehmen gibt, weil sie mit der Buchführung eine sehr wichtige unternehmerische Aufgabe erfüllt. Diese dient dazu, alle Vorgänge zu dokumentieren, die das Vermögen betreffen, um am Ende eines Geschäftsjahres eine Bilanz über die finanzielle Lage ziehen zu können. Aus diesem Grund müssen sich auch Existenzgründer mit dieser Aufgabe beschäftigen, selbst wenn ihre eigentlichen Stärken in anderen Bereichen wie beispielsweise Produktdesign, Grafikgestaltung oder E-Commerce liegen. Mit einigen Tipps und Tricks ist die Durchführung der Buchführung weniger kompliziert als es im ersten Moment scheinen mag.

Was sind die Aufgabenbereiche der Buchhaltung?

Einfach ausgedrückt dokumentiert die Buchhaltung sämtliche Wertveränderungen eines Unternehmens systematisch und in chronologischer Reihenfolge. Daher gelten bestimmte Grundsätze, die eine Ordnungsmäßigkeit und Richtigkeit der Dokumentation sicherstellen. Diese einzuhalten, erleichtert zum einen die Arbeit und ist zum anderen wichtig, weil die Buchführung Grundlage für die Ermittlung des Gewinns und für die Besteuerung durchs Finanzamt ist.
Je größer ein Unternehmen ist, desto mehr Geschäftsvorfälle fallen an und desto mehr Aufgabenbereiche gibt es innerhalb der Buchhaltung. Dazu gehören:

  1. Finanzbuchhaltung
  2. Lohnbuchhaltung
  3. Anlagenbuchhaltung
  4. Debitorenbuchhaltung
  5. Kreditorenbuchhaltung

Im Gegensatz dazu ist bei kleineren Unternehmen, Freiberuflern und landwirtschaftlichen Betriebe die Buchführung wesentlich einfacher und es kann eine sogenannte Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) durchgeführt werden. Bei dieser müssen lediglich Einnahmen und Ausgaben gegenüber gestellt und am Ende des Geschäftsjahres ein Ergebnis ermittelt werden. 2005 hat das Bundesfinanzministerium für die EÜR einen einheitlichen Aufbau definiert.
Ab einem Umsatz von 600.000 EUR und einem Gewinn von 60.000 EUR sind Unternehmen jedoch zur doppelten Buchführung verpflichtet und müssen Einnahmen und Aufwendungen auf verschiedenen Konten sowie in bestimmten Büchern verbuchen. Das Gleiche gilt unabhängig von Umsatz und Gewinn für alle Unternehmen, die dem Handelsgesetz unterliegen. Weitere Informationen dazu liefert buchhaltung-einfach-sicher.de in übersichtlicher Weise.

Was müssen Neugründer beachten?

Die Buchführung beginnt bereits vor dem eigentlichen Unternehmensstart, weil Aufwendungen für die Gründung unbedingt dokumentiert werden sollten. Dies dient einerseits dazu, die Ausgaben zu überwachen und den Budgetplan einzuhalten, und ist andererseits ratsam, weil die entstehenden Kosten als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können. Bei der ersten Steuererklärung können diese den Gewinn und damit die Steuerlast reduzieren.
Nach der Gründung müssen in jedem Fall alle Wertströme wie Einnahmen aus dem Verkauf oder für die Erbringung von Dienstleistungen sowie Ausgaben für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Investitionen und Abschreibungen dokumentiert werden. Dies sollte zeitnah und genau erfolgen und sich zudem mittels Belegen nachvollziehen lassen.

Hilfe bei der Buchführung

Im besten Fall läuft das Geschäft von Jungunternehmern erfolgreich an, sodass sich täglich zahlreiche Geschäftsvorfälle ereignen. Dies bedeutet allerdings, dass auch für die Buchführung eine Menge Aufwand betrieben werden muss, um sämtliche Einnahmen und Ausgaben zeitnah zu erfassen. Dies kann das operative Geschäft beeinträchtigen, wenn die Unternehmensgründer die Buchhaltung selbst erledigen. Grundsätzlich ist dies jedoch ratsam, weil dadurch Personalkosten eingespart werden können. Für diejenigen, die allerdings wenig Ahnung und Erfahrung im Bereich der Buchführung haben, bedeutet dies gerade am Anfang einen hohen Zeitaufwand. Eine Unterstützung können in solchen Fällen Steuerberater oder externe Buchhalter sein. Um die Kosten dafür gering zu halten, sollten diese aber nur mit Teilaufgaben und nicht mit der komplette Buchführung beauftragt werden. Eine Alternative sind Computerprogramme, die bei der Erfüllung der Aufgaben helfen, indem sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bieten und bestimmte Tätigkeiten automatisieren. Solche Software verwenden selbst erfahrene Buchhalter, weil sie die Buchungen übersichtlich machen und die Buchführung wesentlich vereinfachen.