HelpShops: Sieben Fragen Startup Pitch

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HelpShops: Sieben Fragen Startup Pitch

HelpShops im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories! #SiebenFragenStartupPitch

Frage 1: Erklärt das Startup in drei Sätzen.

Die HelpShops sind die erste Charity-Shopping-Plattform, die es ermöglicht, beim Online-Einkauf Geld zu spenden und die Spenden steuerlich abzusetzen – ohne Mehraufwand und -kosten. Über HelpDirect.org kann der Nutzer in den HelpShops bei über 1.000 Händlern einkaufen. Bei Kaufabschluss bekommt er dafür bis zu 30 Prozent des Kaufpreises als Prämie zurück, die er im Anschluss auf HelpDirect an ein gemeinnütziges Projekt seiner Wahl von über 1.300 Organisationen spenden kann.

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Charity Shopping ist ein bekanntes Konzept, aber bisherige Portale konnten die zwei wichtigsten Anforderungen nicht erfüllen: 1. Nutzer hatten den Nachteil, dass sie ihre Shopping-Spenden steuerlich nicht geltend machen konnten. Mit den HelpShops ist das nun möglich – und die Spender werden voll und ganz in den Prozess eingebunden. 2. Organisationen waren bisher gezwungen, Charity Shopping ausschließlich über externe Portale zu betreiben, wo auch ihre Mitbewerber um Spenden vertreten sind. Die HelpShops geben ihnen erstmals die Möglichkeit, individualisierte SaaS-Lösungen direkt in ihre Website zu integrieren und sich die Shoppartner auch selbst auszusuchen. Ich bin davon überzeugt, dass man gesellschaftliche Probleme mit unternehmerischen Mitteln lösen kann – oder die Welt zumindest ein kleines bisschen besser machen kann.

Frage 3: Stellt euch und euer Team kurz vor!

Mein Name ist Harald Meurer, ich bin seit 17 Jahren in der Internetbranche tätig und betreibe mehrere Unternehmen in der Onlinewelt. Die HelpShops wurden in Synergie zwischen meinen beiden Firmen Creative Shopping GmbH und HelpMundo GmbH sowie dem von mir gegründeten ersten deutschen Spendenportal HelpDirect.org entwickelt. Wir verfügen firmenübergreifend über ein Team von ca. 30 internationalen Spezialisten an mehreren Standorten im In- und Ausland. Unsere Zentrale ist in Köln.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunke?

HelpShops wird u. a. in unsere bereits bestehende Infrastruktur von HelpDirect integriert. Damit sind wir ja bereits seit 17 Jahren erfolgreich am Markt vertreten. Mein größter Erfolg war sicherlich 2012 die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz als Internetpionier – das ist schon etwas Besonderes. Wirkliche Tiefpunkte hatte ich in den letzten 15 Jahren nicht mehr. Kämpfen muss man aber immer, es wird einem nichts geschenkt. Ein Tiefpunkt in meiner Internet-Karriere war sicherlich der Niedergang der sogenannten “New Economy” im Jahr 2001. Damals war ich mit mehreren Start-ups am Start. Das war teuer.

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Der Bereich E-Commerce wächst unaufhörlich. Immer mehr Menschen tätigen ihre Einkäufe über das Internet. Außerdem gibt es 600.000 gemeinnützige Vereine in Deutschland. Warum nicht seine Einkäufe ohne Mehrkosten über die HelpShops tätigen und gleichzeitig für die verdiente und gespendete Prämie noch einen Steuervorteil erhalten? Die Wachstumschancen sind riesig. In fünf Jahren werden wir hoffentlich erfolgreich internationalisiert haben.

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Wir sind optimistisch, dass das Projekt ein Erfolg wird: Der deutsche Spendenmarkt wird auf 7 Milliarden Euro geschätzt. Jeder dritte Deutsche spendet mindestens einmal im Jahr. Das Konzept des Charity Shopping ist noch nicht so bekannt in der Bevölkerung – wir haben es nun weiterentwickelt und verbessert und werden damit sicherlich erheblich mehr Interesse erzeugen als die bisherigen Marktteilnehmer.

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Mit der Creative Shopping GmbH betreiben wir bereits erfolgreich die Social-Selling-Community Getmore.de. Wir konnten unsere Investoren davon überzeugen, die Technologie weiter zu entwickeln und gemeinsam mit HelpMundo in die HelpShops zu investieren. So verfügten wir über genügend Kapital für den Launch. Betreiber von Charity-Shopping-Plattformen behalten sich bis zu 50 Prozent der Abschlussprämien der User bei den Partnershops zur Refinanzierung ein. Da wir als Betreiber auf einen Teil der üblichen Erlöse verzichten, werden bei den HelpShops rund 25 Prozent der Prämien für den Betrieb und die gesamte Abwicklung benötigt. HelpDirect selbst erbringt seine Leistungen rein ehrenamtlich.

Ihr wollt euer Startup ebenfalls im Sieben Fragen Pitch vorstellen? Hier geht es zum Pitch: https://www.startstories.de/sieben-fragen-pitch/

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