Das erste Büro für Startups – Wertvolle Tipps für Gründer [Sponsored Post]

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Das erste Büro für Startups – Wertvolle Tipps für Gründer

Startups umgibt dieser ganz besondere Hauch von Risikobereitschaft, Innovation und die Möglichkeit den ganz großen Durchbruch zu schaffen. Wie es jedoch hinter den Kulissen aussieht und wie viel Arbeit junge Gründer und ihr Team leisten, wissen die Wenigsten. Denn häufig kämpft man mit einem minimalen Budget und all den Einschränkungen, die damit verbunden sind. Das erste Büro ist hier beispielsweise eine der ersten schwierigen Entscheidungen – die folgenden Tipps zeigen deshalb die Punkte, auf die es unbedingt zu achten beziehungsweise, die es umzusetzen gilt.

Tipp #1: Die richtige Lage des neuen Büros – keine leichte Entscheidung

Der wohl wertvollste Tipp zur Bürosuche ist: Wer die perfekte Lage findet, schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Denn perfekte Lage bedeutet:

  • Die Lage passt zum Unternehmensimage: Junges innovatives Start-up oder traditionelles Jungunternehmen – abhängig von dem, was die eigene Firma widerspiegelt, sollte auch die Lage gewählt werden. Nicht jedes Unternehmen passt ins hippe Künstler- oder von Wolkenkratzern dominierten Bankenviertel.
  • Der Ort ist gut zu erreichen, beispielsweise auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Dies ist vor allem dann wichtig, wenn viele Kundenbesuche anstehen. Doch auch die Mitarbeiter (und die Gründer selbst) freuen sich natürlich über gute Erreichbarkeit.
  • Die Lage passt ins Budget: Das ist natürlich einer der wichtigsten Punkte. Je gefragter ein Stadtteil ist, desto teurer ist er. Insbesondere dann, wenn das Budget beschränkt ist, sollte nach Alternativen Ausschau gehalten werden. Junge aufstrebende Bezirke sind beispielsweise eine gute Wahl für junge Unternehmer.

Damit sind also gleich drei wichtige Faktoren, in dieser Entscheidung berücksichtigt. Natürlich ist es nicht immer möglich, dass alle vier Punkte erfüllt sind – 2 von 3 ist an dieser Stelle jedoch auch ein guter Schnitt.

Tipp #2: Das Platzangebot – wie viel Quadratmeter sind tatsächlich nötig?

Sind ein oder mehrere Bezirke in den Fokus gerückt, geht es nun darum, Objekte zu finden, die die richtige Größe haben. Hier kommt es natürlich immer ein wenig auf den Zweck der Unternehmung an. So braucht ein Produktionsunternehmen im Normalfall natürlich sehr viel mehr Platz, als ein Software-Start-up.

Für Letzteres, als immer dann wenn es sich um ein Büro handelt, lässt sich folgende Faustregel anwenden: Pro Mitarbeiter sollten rund acht Quadratmeter bereitstehen. Bei fünf Mitarbeitern sollte die Gesamtfläche also 40 Quadratmeter betragen, wobei Räume, in denen nicht gearbeitet wird (Bad, Küche etc.) hinzugerechnet werden.

Tipp #3 bis #5: Mehr Raum bei wenig Platz

Die richtige Lage, die richtige Größe – jetzt muss „nur“ noch richtig eingerichtet werden. Doch auch hier ist das, was sich leicht anhört, gar noch so einfach, denn: Auch hier wartet der eine oder andere Stolperstein. Wichtig ist vor allem, das die Einrichtung zur Unternehmung, zum Image und zu den Mitarbeitern passt. Letzteres ist wieder einmal ein wichtiger Faktor für die Produktivität des Teams – wenn sie sich wohlfühlen, arbeiten sie besser, gerne und schneller.

Gleichzeitig kann die Einrichtung dabei helfen, mehr Raum aus begrenztem Platz herauszuholen:

  1. Verspielte Einrichtung, viel Deko und andere Elemente – sie alle rauben Platz. Eine minimalistische Einrichtung kann vor allem für Start-ups aus dem Online-Bereich sehr gut passen und eröffnet gleichzeitig mehr Platz für wichtige Dinge.
  2. Schreibtische sind wichtig, doch auch hier lässt sich Platz sparen. Statt zwei Einzelschreibtischen lohnt sicher Kauf eines großen, an dem zwei oder mehr Teammitglieder Platz finden – ohne sich in die Quere zu kommen.
  3. Wer viel Lagerplatz benötigt, kann ebenfalls dafür sorgen, dass die Räume optimal genutzt werden – vor allem nach oben, also zur Decke, gibt es viel Potenzial. Deckenhohe Regale sind ein einfaches Mittel, um diesen Platz zu nutzen.

Spartipps x2: Homeoffice und Coworking

Zusätzlich zu den fünf genannten Tipps, sollte eine Überlegung jedoch nicht vergessen werden. Denn es gibt natürlich auch generelle Alternativen zum eigenen Büro:

  1. Homeoffice: das wohl günstigste Büro. Eingerichtet in den eigenen vier Wänden, macht es den Start besonders einfach. Allerdings ist der Aufbau eines Teams so natürlich schwierig – wer jedoch nur einen Computer und einen Internetzugang für die Arbeit benötigt, kann so sehr günstig in die Selbstständigkeit starten.
  2. Coworking: Eine Art Zwischenstufe vor dem eigenen Büro, stellt das Coworking da. Vor allem in Großstädten hat sich dieses Modell, bei dem häufig nur ein Arbeitsplatz in einem Büro mit mehreren Arbeitsplätzen angemietet wird, durchgesetzt. Der Arbeitsplatz kann sowohl für Jahre, Monate oder Wochen, als auch Tage oder sogar nur stundenweise angemietet werden. Ein Besprechungsraum sowie weitere Leistungen (Internetzugang, Reinigung etc.) sind häufig im Mietpreis inbegriffen. CoWorking bietet also eine Reihe von Vorteilen für junge Gründer!

Homeoffice und Coworking sind natürlich günstiger als ein eigenes Büro, haben jedoch auch ihre Nachteile, die bedacht werden sollten, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Diese Tipps können entscheidende Impulse für die Wahl des ersten Büros geben. Es ist wichtig sie zu berücksichtigen, um vor allem das verfügbare Budget effektiv zu nutzen und Räume zu finden, die zum Unternehmen und dem Team passen. Zugegeben: Eine Universallösung bieten diese Tipps nicht. Sie helfen jedoch dabei, eine gute Basis für die eigene unternehmerische Zukunft zu schaffen.

Informationen zum Autor

Mag. (FH) Stefan Gassner

Stefan Gassner leitet das mit dem Titel „Bester Immobilienmakler Österreichs“ ausgezeichnete Immobilienmakler SAGE Immobilien Zell am See. Seine umfassende Markt- und Branchenkenntnis werden also nicht nur von seinen anspruchsvollen Kunden, sondern auch von der Fachjury der European Property Awards, wertgeschätzt.