Sechs Fehler von Startups – und wie man sie vermeidet [Sponsored Post]

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Ein neues Unternehmen zu gründen ist immer eine große Herausforderung. Es kommt nicht nur auf eine gute Idee an, sondern vor allem darauf, wie der Markt diese annimmt. Darüber hinaus haben viele Startups in der Anfangszeit Probleme mit der Finanzierung ihres Projekts, dem fehlenden Kundenstamm oder dem richtigen Marketing. Experten gehen davon aus, dass über 80 Prozent aller Startups in den ersten drei Jahren scheitern. Daher ist es besonders wichtig, die folgenden Fehler zu vermeiden.

Fehler 1: Das Produkt wird nicht nachgefragt

Es muss nicht immer eine bahnbrechende Weltneuheit sein, die ein Unternehmen zum Erfolg führt, das Produkt sollte aber eine Marktnische bedienen. Das bedeutet, dass ein Startup nur dann Erfolg haben kann, wenn sein Produkt auch nachgefragt wird. Nur die wenigsten Startups entwicklen eine wirkliche Marktneuheit. Tatsächlich kommt es aber nicht darauf an, was ein Produkt alles kann oder wie neu es ist, sondern ob es nachgefragt wird. In vielen Fällen genügt es, ein bereits bestehendes Konzept in einen neuen Markt einzuführen.

Fehler 2: Probleme bei der Finanzierung

Das größte Problem von jungen Unternehmen ist, dass vielen irgendwann das Geld ausgeht. Daher sollten sich Startups immer fragen, welche Investitionen für sie tragbar sind und welche eher auf später aufgeschoben werden können. Zudem ist es immer wichtig, neue Investoren zu finden. Ein wichtiger Indikator dafür ist der Businessplan, den der Unternehmer einer Bank vorlegen muss, wenn er einen Kredit beantragen möchte. Sinn macht es auch, in einem Kalender künftig anstehende Ausgaben zu terminieren. So behält der Unternehmer immer den Überblick, wann es zu finanziellen Engpässen kommen kann. Die Nutzung einer Unternehmenssoftware, die alle unternehmerischen Aufgaben abdeckt, kann zudem helfen, die finanziellen Mittel optimal zu nutzen.

Fehler 3: Preise und Kosten werden falsch kalkuliert

Große Marktführer haben den Vorteil, dass jeder ihre Marken und deren Qualität kennt. Daher sind die Kunden auch bereit, mehr Geld für diese Produkte auszugeben. Startups sind hier im Nachteil. Ihre Produkte sind noch unbekannt, sie müssen sich auf dem Markt erst noch beweisen. Konsumenten sind jedoch in der Regel nicht bereit, für ihnen unbekannte Produkte viel Geld zu bezahlen. Daher sollte ein Startup die Preise für seine Produkte in der Anfangszeit eher etwas niedriger halten.

Auf der anderen Seite dürfen die Preise aber auch nicht so weit gedrückt werden, dass die Kosten nicht mehr gedeckt werden. Ein guter Unternehmer kennt daher immer seine Ausgaben und hat so seine Marge im Blick. Für den Anfang sind Gutscheine und Rabattaktionen ein bewährtes Mittel um Bekanntheit bei den Kunden zu erlangen. Diese dürfen jedoch nicht so inflationär eingesetzt werden, dass keine Marge bleibt.

Fehler 4: Fehlende Leidenschaft und Einsatzbereitschaft

Vielen Neuunternehmern fehlt es schlichtweg am nötigen Gründergeist. Jeder Gründer benötigt gewisse Eigenschaften, um sich in der harten Businesswelt behaupten zu können. An oberster Stelle steht zweifellos die Leidenschaft für das eigene Konzept. Wer nicht 100-prozentig von seinem Produkt überzeugt ist, wird auch Kunden nicht animieren können, das Produkt zu kaufen. Darüber hinaus muss der Gründer bereit sein, jahrelang Überstunden zu leisten – bei relativ niedrigem Ertrag. Viele Startups benötigen einige Jahre Anlaufzeit, bis das Unternehmen finanziellen Erfolg verbuchen und sich der Unternehmer etwas zurücknehmen kann.

Fehler 5: Fehlende kaufmännische Fähigkeiten

Viele Gründer kennen ihr Produkt in- und auswendig und können ihren Businessplan im Schlaf runterbeten. Dennoch scheitern viele von ihnen, weil es ihnen schlichtweg an betriebswirtschaftlichem Know-How fehlt. Rechnungen verfassen, die Buchführung abwickeln oder Lohn- und Gehaltsrechnung stellt viele vor Schwierigkeiten, ist jedoch für jeden Unternehmer elementar. Daher sollte man sich sowohl vor, als auch nach der Gründung in diesem Bereich ständig weiterbilden.

Fehler 6: Feedback der Kunden ignorieren

Viele, auch gestandene, Unternehmen machen den Fehler, sich nicht genug mit der Kundenkritik auseinanderzusetzen. Doch Umfragen zeigen, dass Verbraucher neue Produkte vor allem aufgrund von Empfehlungen und Kundenbewertungen ausprobieren. Mangelnde Qualität, schlechter Service, unpünktliche Lieferung – solche Kritikpunkte sollte ein Unternehmer immer ernst nehmen und versuchen sie zu verbessern.

 

Foto: Gajus / Shutterstock