Verabredungen mit Freunden mit Vobe endlich wieder einfach gestalten

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Verabredungen mit Freunden mit Vobe endlich wieder einfach gestalten

Genervt von ewigen Gruppenchats auf WhatsApp ohne Ergebnis? Dabei hast du nur kurz gefragt, wer feiern gehen möchte. Mit der App Vobe wäre das nicht passiert.

Smartphones haben unsere Art zu kommunizieren grundlegend gewandelt. Durch die ständige Erreichbarkeit können wir viele Dinge im täglichen Leben leichter handhaben. Allerdings ist auch klar, dass diese neue Form der Kommunikation auch einige Probleme verursacht. Dabei geht es gar nicht nur darum, dass im Bus oder in der Bar alle nur auf ihren Bildschirm starren. Vielmehr ist es auch zu einer echten Herausforderung geworden, sich mit seinen Freunden zu verabreden.

Man hat also in der Messenger App seiner Wahl eine Gruppe mit seinen Freunden und schreibt in dieser, was man denn am Wochenende unternehmen könnte. Dann folgt häufig eine Liste von Vorschlägen – am besten von jedem Chat-Mitglied ein anderer Vorschlag. Gleichzeitig will sich aber auch keiner so richtig festlegen, ob er wirklich dabei ist. Das endet dann in Messages wie zum Beispiel „Ich melde mich nochmal“ oder „Das könnte klappen“.

Man hat also einen riesigen Aufwand betrieben und konnte sich am Ende doch nicht einigen. Manchmal wünscht man sich wirklich in die Zeit vor der Erfindung des Smartphones zurück. Als Leute sich einfach unterhalten haben und so. Ok, das wird nicht passieren. Deswegen lohnt sich ein Blick auf die App Vobe. Hier hat man sinnlosen Textnachrichten den Kampf angesagt.

Verabredungen endlich wieder einfach gestalten – Mit Vobe

Vobe wurde aus der Idee heraus geboren, dass soziale Netzwerke momentan immer stärker durch Messenger Apps abgelöst werden. Tatsächlich ist das FB-Profil vieler Teenies seit den Freundschaftsanfragen von Mama und Opa verwaist und Facebook ungefähr noch so cool wie der Tatort auf ARD. Stattdessen hängt man bei Snapchat ab und schickt sich dort gegenseitig automatisch löschende Fotos.

Neben diesem Trend hin zu Messengern setzt Vobe darauf, Nachteile dieser Nachrichten-Apps zu kompensieren und seinen Usern einen echten Mehrwert zu bieten (im Gegensatz zu Snapchat, könnte man meinen). Vobe will die Kommunikation und Entscheidungsfindung in Gruppen über das Smartphone einfacher gestalten, als es über Text-Messenger möglich wäre. Deswegen schreibt man hier auch nicht. Stattdessen wird der Entscheidungsprozess mit graphischen Elementen illustriert. Ein User startet zunächst eine Umfrage, „Vobe“ genannt.

Er sieht dann sein Profilbild und die Bilder seiner Freunde. Außerdem sind alle Optionen die zur Auswahl stehen, die sogenannten „Bubbles“, als Kreise sichtbar, zum Beispiel „Kino“ oder „Kneipe“. Jeder User in der Gruppe kann jetzt sein Bild in die Bubble ziehen, die er bevorzugt. Auch kann jeder neue Bubbles erstellen. Außerdem kann die Entscheidung auch mit einer Deadline versehen werden. Sollte man dann doch noch chatten wollen, ist das in den Vobes und Bubbles sowohl mit allen Usern, als auch privat möglich.

Dadurch wird eine Verabredung über das Smartphone ganz einfach und ohne nervige Textnachrichten möglich. Laut eigener Aussage will man dann auch das „Doodle der Smartphone-Generation“ werden. Der Begriff „Vobe“ leitet sich dabei zum einen von „vote“ ab, zum anderen kann er aber im Englischen auch als Ausdruck für etwas „sehr cooles“ verwendet werden.

Das Team hinter Vobe

Der Gründer von Vobe ist Michel Lindenberg, der nach eigener Aussage auch schon das passende Team am Start hat. Lindenberg baute das soziale Netzwerk StayFriends auf und kann damit durchaus als alter Hase auf dem Gebiet bezeichnet werden. StayFriends ist auch heute noch eines der Netzwerke, die der Übermacht von Facebook Paroli bieten können.

Inspiriert wurde Lindenberg für seine Idee in Asien, wo Messenger-Apps schon über viel mehr Funktionen verfügen als hierzulande. So kann man Essen bestellen oder sich sogar auf den nächsten Job bewerben.

Wo steht Vobe aktuell – Und wo will man hin?

Gelauncht wurde Vobe im April 2015 und ist momentan als App für Android und iOS verfügbar. Auch eine Webversion ist schon am Start. Aktuell wurde man bereits im vierstelligen Bereich herunterladen. Die Bewertungen der aktuellen User sind dabei schon sehr positiv, die Idee kommt an.

Für die Zukunft hat man auch schon viele Pläne in der Schublade. Vobe soll dann intelligent auf die Aktionen seiner User reagieren können. Wird zum Beispiel ein Kinobesuch vorgeschlagen, dann soll man direkt aus der App heraus die Kinokarten buchen können. Das eröffnet natürlich viele Möglichkeiten zur Monetarisierung. Als Vision soll das Verb „voben“ schon bald so geläufig sein wie „twittern“ oder „skypen“.

Die Idee hinter Vobe ist simpel und löst ein großes Problem. Mit Michel Lindenberg findet sich auch noch ein erfahrener Gründer an der Spitze des Projekts. Perfekte Voraussetzungen also, um erfolgreich zu sein. Damit ist klar, dass Vobe durch die Decke gehen wird, oder? Das kann man natürlich aktuell nur schwer sagen. Wenn aber auf lange Sicht genug Stammuser gefunden werden können, wird man vielleicht wirklich bald „voben“, um mit seinen Freunden das anstehende Wochenende zu planen.

Informationen zum Autor

Hannes Jarisch

Hannes ist Redakteur bei Startstories. Seine Brötchen verdient er als Online Entrepreneur und Blogger. Er besitzt einen Master in BWL und einen Bachelor in Politikwissenschaft.

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