Bahn-Buddy.de: Sieben Fragen Startup Pitch

0
Bahn-Buddy.de: Sieben Fragen Startup Pitch

Bahn-Buddy.de im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories! #SiebenFragenStartupPitch

Frage 1: Erklärt das Startup in drei Sätzen.

Bahn-Buddy.de bietet die komfortable Online-Alternative zum Entschädigungsformular der Deutschen Bahn. Daten aus Online-Tickets werden automatisch ausgelesen, damit der Kunde nur noch die Verspätungsangaben vervollständigen muss und mit wenigen Klicks seinen Entschädigungsantrag einreichen kann. Um die Einreichung und weitere Abwicklung kümmert sich Bahn-Buddy.

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Inspiriert wurden wir von dem Angebot auf dem Flugrechtemarkt. Wir haben gesehen, dass es keine vergleichbaren Services für die Entschädigung von Bahnkunden gibt. Zusätzlich gab es eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs: Die Deutsche Bahn muss demnach auch bei Verspätungen, welche durch Umstände der höheren Gewalt (z.B. Unwetter) verursacht werden, eine Entschädigung zahlen. Als wir von der Entscheidung gelesen haben, unterhielten wir uns darüber mit unseren Freunden – hierbei ist uns aufgefallen, dass viele entweder gar nichts von ihren Rechten auf Entschädigung wussten oder dass es ihnen viel zu aufwendig war, das Fahrgastrechteformular per Hand auszufüllen.

Frage 3: Stellt euch und euer Team kurz vor!

Philipp, Alex und Fabian haben das Unternehmen gegründet. Philipp arbeitet in der Unternehmensentwicklung bei Trumpf und übernimmt Operations und Finanzen. Alexander studiert Informatik und ist für die IT von Bahn-Buddy verantwortlich. Fabian unterstützt die beiden bei der Weiterentwicklung des Konzepts. Thomas, ist ebenfalls Student und seit Januar an Board. Er unterstützt die drei Eigentümer im Bereich Marketing und PR.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunke?

Wir freuen uns täglich über das positive Feedback unserer Kunden. Etwas Besonderes sind Rückmeldungen von Personen, die regelmäßig mit der Bahn fahren und in unserem Service eine sehr große Erleichterung sehen – insbesondere Bahncard100-Kunden schätzen unser Angebot.
Nach dem Launch von Bahn-Buddy haben wir leider nicht nur Zuspruch bekommen. Gerade von Bahn-Fans, die unseren Service als Beleidung gegenüber der Deutschen Bahn verstanden haben, schickten uns sehr unschöne Nachrichten.

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Wir arbeiten ständig daran, den Prozess weiter zu automatisieren. Das Auslesen der Reisedaten aus dem Online-Ticket ist nur der erste Schritt. Unser Ziel ist es, langfristig das komplette Entschädigungsformular für den Kunden vorauszufüllen, damit dieser nur noch die Angaben überprüfen und anschließend seinen Antrag mit einem Klick einreichen kann. Wir sind überzeugt, dass wir durch dieses Angebot unseren Kunden langfristig einen wertvollen Service bieten können.

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Im Jahr 2013 hat das Servicecenter Fahrgastrechte der Deutschen Bahn 1,3 Millionen Anträge bearbeitet. Dies war jedoch zu einer Zeit, als es unseren Service noch nicht gab. Zudem beantragen viele Kunden aufgrund des aufwendigen Formulars ihre ihnen zustehenden Entschädigungen erst gar nicht. Wir hoffen, dass wir mehr Menschen zu Ihrem Recht verhelfen können – und das mit so wenig Aufwand wie möglich. Unser Ziel ist es, in 3 Jahren auf 100.000 Anträge pro Jahr zu kommen und in 5 Jahren auf bis zu 400.000.

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Wir sind zu 100% aus Eigenkapital finanziert. Es steht ein mittlerer fünfstelliger Betrag zur Verfügung, um die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells unter Beweis zu stellen.

 

Ihr wollt euer Startup ebenfalls im Sieben Fragen Pitch vorstellen? Hier geht es zum Pitch: https://www.startstories.de/sieben-fragen-pitch/

Informationen zum Autor

Das SmartHouse von außen

Das Smarthouse XXXLB

Wie vor ein paar Wochen berichtet, waren wir, das Crinox Team, für vier Tage im Smarthouse, um dieses zu testen. Dabei hat das Haus einen ...