Bewerbung und Arbeiten im Startup – Viel Verantwortung, viele neue Erfahrungen

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Gastbeitrag: Bewerbung und Arbeiten im Startup – Viel Verantwortung, viele neue Erfahrungen

Die Startup-Szene boomt – und junge Unternehmen mit frischen Ideen drängen in den Fokus der Öffentlichkeit. Und nicht nur die Ideen und Produkte sind innovativ: Viele Startups setzen neue Trends in Themen wie Mitarbeiterführung, Work-Life-Balance und Zusammenarbeit innerhalb von meist kleinen und eng vernetzten Teams. Startup heißt für die meisten Gründer auch Freude und Leidenschaft – die weit über einen bloßen „Job“ hinausgeht.

Was dich erwartet: Work hard, play hard!

Genau diese Einstellung erwartet auch jeden, der sich dazu entschließt, in einem Startup zu arbeiten: Startups müssen schnell vorankommen – eine ruhige Kugel schieben oder sich langsam einarbeiten? Das ist da nicht drin. Und darauf sollte sich jeder einstellen, der in einem Startup Erfahrungen sammeln möchte: Hohes Tempo, Improvisation, aber auch hohe Kollegialität sind gefragt. Man arbeitet in kleinen Teams, die schnell Ergebnisse liefern müssen, damit das Unternehmen erfolgreich wird. Freie Arbeitszeiten, Kickertisch im Büro und Lasertag-Sessions mit der ganzen Belegschaft in der Mittagspause? Na klar, in Startups keine Seltenheit. Aber nur, wenn das Ergebnis stimmt: Work hard, play hard!

Bewerbung im Startup – wichtige Unterschiede beachten

An der Art, wie in einem Startup gearbeitet wird, merkt man bereits: Hier sind andere Skills gefragt, als in „normalen“ Unternehmen, die schon lange auf dem Markt sind und einfach nur die freie Stelle besetzen möchten.
Startups suchen Teamplayer, die hungrig sind, etwas zu erschaffen – und direkt voll und ganz einsteigen können. Vielseitigkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität: Diese Eigenschaften fordert jeder Arbeitgeber in der Ausschreibung. In Startups werden diese Soft Skills vom ersten Tag an abgefragt. Und hier beginnen die Unterschiede, die eine Bewerbung in einem jungen Startup zu einer für einen normalen Job unterscheiden:

  • 1. Soft Skills werden höher bewertet – Die meisten etablierten Unternehmen legen sehr viel Wert darauf, dass die Bewerber viel Erfahrung in ihrem Bereich mitbringen – guter Hochschulabschluss, Praktika, einige Jahre bereits in der Arbeitswelt: So sieht der perfekte Arbeitnehmer für sie aus. In Startups sind Erfahrungen ebenfalls wichtig, klar! Aber viel wichtiger ist es, dass im Anschreiben für die Stelle deutlich wird, dass ihr die Soft Skills mitbringt, die eine junge Unternehmenskultur ausmachen. Dabei reicht es nicht zu schreiben: „Ich bin teamfähig.“ Das schreibt jeder: Beweise, dass du ein wertvoller Teil des Unternehmens werden kannst und das mitbringst, was jedes Startup braucht. Berufserfahrungen sind wichtig, vergiss in der Bewerbung aber nicht, einen Fokus auf die Talente zu setzen, die nicht im Zeugnis stehen.
  • 2. „Unternehmensphilosophie“ treffen: In Startups entscheidend – Im Startup wirst du meist direkt vom Gründer eingestellt: Ein kleines Team erwartet dich, in dem es wichtig ist, dass wirklich alle Hand in Hand arbeiten – und auf derselben Wellenlänge sind. Schon in der Bewerbung ist es deshalb wichtig, zu zeigen, dass du von der Idee oder dem Produkt, das die Grundlage für das Startup bildet, begeistert bist. Diese Überzeugung und Begeisterung sollte unbedingt auch in deiner Bewerbung rüberkommen. Früher hieß es, dass die „Unternehmensphilosophie“ stimmen muss: Kommst du mit der Startup-Mentalität klar? Dann muss das bereits im Anschreiben deiner Bewerbung klar werden.
  • 3. Praxiserfahrung ist wichtig, aber nicht das A und O – Natürlich ist immer wichtig, dass du Erfahrung oder wichtiges Fachwissen mitbringst: Das ist bei Startups nicht anders als bei alteingesessenen und etablierten Unternehmen. In Startups hast du aber den Vorteil, dass mit viel Engagement und Leidenschaft alle im Betrieb immer neue Herausforderungen bekommen – und es meist nicht schlimm ist, wenn du noch nicht alles perfekt beherrschst. Junges Startup, junges Team: Da ist es klar, dass alle ständig dazu lernen. Sei froh: Denn so hast du auch die Möglichkeit, viele neue Erfahrungen zu machen.
  • 4. Frische Energie, junge Einstellung – Ein normaler 9-to-5-Job, pünktlich Feierabend und geregelte Wochenenden: Das findest du bei Startups nur in den aller seltensten Fällen! Flexibilität und Spontanität sind die Zauberwörter, mit denen du hier in der Bewerbung punktest. Natürlich sollst du dich nicht aufbrauchen und nur für den Job leben. Aber ein junges Unternehmen ist nun mal wie ein kleines Kind: Das schreit eben auch mal zu Zeiten, an denen du vielleicht nicht damit rechnest oder keine Lust hast. Du musst es aber trotzdem versorgen, denn sonst wird es nicht groß. Und das ist das Ziel! Wenn du aber auch da mit Begeisterung dabei bist und das in der Bewerbung zeigen kannst, hast du gute Chancen auf den Job.
  • 5. Das Vorstellungsgespräch gewinnt an Bedeutung – Bewerbungsunterlagen sind wichtig – klar! Aber gerade in Startups sind sie lediglich der Türöffner: Den Job bekommst du im Bewerbungsgespräch. Wie du schon bemerkt hast, gelten in Startups oft eigene Regeln. Arbeitsatmosphäre, enge Zusammenarbeit im Team mit möglichst reibungsfreien Abläufen und eine flexible Arbeitsweise stehen viel mehr im Fokus. Wenn du es schaffst, dass du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, um dies direkt zeigen zu können, ist das schön. Aber erst dann merkst du – und auch der Gründer – ob es zwischen euch funkt oder eben nicht.

Probleme bei der Bewerbung? Zeit sinnvoll nutzen – Bewerbung outsourcen!

Nicht nur bei der Bewerbung im Startup, auch bei der Bewerbung in alteingesessenen Unternehmen fällt es vielen Bewerbern schwer, sich selbst zu verkaufen: Bewerbung kommt schließlich von werben – man macht Werbung für sich selbst. Das liegt nicht jedem – und nicht jeder hat die Zeit, sich in die vielen ungeschriebenen Regeln und Vorschriften, die es beim Thema Jobsuche und Bewerbung gibt, einzulesen. Warum nicht die Bewerbung outsourcen?

Bewerbungscoaches, die einem beibringen, wie man selbst eine Bewerbung schreibt und sich im Vorstellungsgespräch präsentiert, gibt es wie Sand am Meer – doch warum etwas in stundenlanger Kleinarbeit lernen, was ich hoffentlich nur wenige Male im Leben brauche und vermutlich selbst nach dem Coaching nie perfekt beherrschen werde? Online-Bewerbungsservices sind hier eine gute Alternative: Erfahrene Bewerbungsprofis analysieren den Lebenslauf des Bewerbers – und erstellen auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen, Stärken und Schwächen eine persönliche und individuelle Bewerbung für den Traumjob. Warum also nicht mal die Bewerbung schreiben lassen – und Zeit und Mühe sparen?

Informationen zum Autor

Lea Barge

Lea Barge

Lea ist Jr. Online Marketing Managerin bei richtiggutbewerben.de. Sie kümmert sich im Bereich des Online Marketings überwiegend um Content Projekte wie z.B. die Betreuung des firmeneigenen Blogs oder die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie Startstories.