Das Smarthouse XXXLB

0
Das SmartHouse von außen

Wie vor ein paar Wochen berichtet, waren wir, das Crinox Team, für vier Tage im Smarthouse, um dieses zu testen. Dabei hat das Haus einen positiven Eindruck bei uns hinterlassen. Unsere Wohneinheit war vom Modul XXXLb, das Größte von insgesamt sieben Modulen. Alle Module haben eine rechteckige Grundfläche, sind aber in ihrer Größe unterschiedlich.

Es hat damit eine Wohnfläche von knapp 50m². Im Smarthouse selbst war ein Wohnzimmer mit einem großen Esstisch, dazu noch im gleichen Raum eine Küche, die zu der Zeit aber noch nicht eingebaut war. Für die Nachtruhe gab es ein großes Zimmer mit Doppelbett und ein kleines mit Einzelbett. Desweiteren war noch ein Badezimmer inkl. Dusche enthalten.

Beim Wohnen ist uns natürlich Einiges aufgefallen. Zum Einen fanden wir es schade, dass die Fenster so groß und offen waren, weil wir direkt an der Straße gewohnt haben. Wenn man natürlich nun nicht so einen Wohnort gehabt hätte, sondern an einem ruhigeren Ort, sind so große Fenster echt klasse, weil diese sehr viel Licht hineinlassen und der Raum dadurch sehr offen wirkt. Zum Anderen ist uns aufgefallen, dass die Dämmung sehr gut sein muss, weil uns sogar nachts nicht kalt geworden ist. Zusätzlich hat uns die Einrichtung sehr gefallen, weil diese von guter Qualität und schön dekoriert war.

Man kann aber noch viel mehr mit einem Smarthouse machen als das, was wir genutzt haben. Es gibt nämlich unzählige Kombinationsmöglichkeiten, wie in der Broschüre nachzulesen ist.  Das liegt daran, dass man alle Smarthouse Module miteinander verknüpfen kann, indem man sie einerseits nebeneinander und andererseits auch aufeinander platziert. Grundsätzlich ist es möglich Gebäude für fast jede Funktion zu gestalten.So ist es nicht nur möglich einen Anbau oder ein ganzes Haus jeglicher Größe, sondern auch eine Zahnarztpraxis oder eine Gastronomie zu bauen.

Preislich liegt dieses smarte Leben etwas höher als beim koventionellen Bau, also den Bau direkt vor Ort mit einer Baustelle. Das liegt zum einen an den sehr guten Materialien, die genutzt werden, und zum anderen an den Lieferkosten. Bei den kleinen Modulen sind diese Kosten noch nicht so hoch, aber bei größeren Modulen muss man einen Sondertransport beantragen, weil die maximale Breite für Fahrzeuge überschritten ist, durch den der Preis in gewissem Maße steigt.

Für diesen höheren Preis hat man dafür andere wichtige Vorteile. Der Bau eines Smarthouse ist laut Unternehmen in der Regel umweltfreundlicher als der gewöhnliche Bau. Dazu ist es leichter veränderbar. Man kann z.B. einfacher einen Anbau an das bestehende Gebäude anbauen. Das liegt unteranderem daran, dass der Bau eines Smarthouse deutlich schneller von statten geht. Dabei hat man beim ganzen Bau weniger Stress, weil dieser, bis auf die Platzierung, in der Firma „SMARTHOUSE“ stattfindet. Besonders an den Fertighäusern ist zusätzlich, dass man sie wieder umziehen kann. Man könnte mit seinem gesamten Haus also z.B. von Hamburg nach Berlin ziehen.

Schlussfolgernd finden wir, dass das Smarthouse trotz seines vielleicht höheren Preises durch seine genannten Vorteile eine ernstzunehmende Alternative zum gewöhnlichen Bau ist.

Informationen zum Autor

Joris Clement

Joris Clement

Joris ist Redakteur und prüft die technischen Sachverhalte. Zurzeit studiert er Informatik und Cognitive Science an der Universität Osnabrück.

TIMIFY: Sieben Fragen Startup Pitch

TIMIFY: Sieben Fragen Startup Pitch

TIMIFY im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch ...