Kartenmachen.de: Sieben Fragen Startup Pitch

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Kartenmachen.de: Sieben Fragen Startup Pitch

Kartenmachen.de im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories! #SiebenFragenStartupPitch

Frage 1: Erklärt das Startup in drei Sätzen.

Beim Online Shop Kartenmachen.de bestellen Gastgeber individualisierte, gedruckte Einladungskarten für ihr Fest. Wir bieten Kartendesigns zu vielen Anlässen an, z.B. für Geburtstage, Hochzeiten oder Mottopartys. Der Clou bei uns: Der Gastgeber schreibt seinen Einladungstext – die Integration in das Kartendesign übernehmen unsere Grafiker.

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Anlässlich meiner Hochzeit im Jahr 2010 wollte ich unsere Gäste mit individuellen Einladungskarten überraschen. Die Kartenlösungen, die ich im Netz fand, waren entweder zu teuer oder nicht professionell genug. Deshalb entwickelte ich selbst ein Kartendesign und ließ Karten damit bedrucken. Den individuellen Einladungstext brachte ich mit dem Bürodrucker auf die Karten auf. Als ich mich 2013 zunächst mit einer Web-Agentur für E- Commerce selbstständig gemacht hatte, war das die Grundidee für meinen eigenen Online- Shop: gedruckte Einladungskarten mit Grafiker-Service zu einem niedrigen Preis im Netz anbieten.

Frage 3: Stellt euch und euer Team kurz vor!

Mein Name ist Andreas Ritter, ich bin der Gründer und Geschäftsführer von Kartenmachen.de. Vor meiner Selbstständigkeit war ich als Webdesigner und Frontend- Entwickler bei einer Agentur beschäftigt. Für Kunden baute ich dort mehrere große E- Commerce-Plattformen auf. Ich habe über sechs Jahre Marketing-Erfahrung mit Schwerpunkt Online-Handel. Im Team – zu dem auch mein Bruder Erich und meine Frau Anna gehören – sind wir aktuell zu acht und bündeln eine Menge Erfahrung in Sachen Webentwicklung, Design, Betriebswirtschaft und Online-Marketing.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunke?

Unser größter Erfolg ist der Erfolg an sich. Nach ersten Kartenverkäufen über Ebay und Amazon ging Kartenmachen.de 2014 online. Bereits im selben Jahr schafften wir den Break- even und erzielten ein positives Betriebsergebnis. Seitdem geht es für uns gleichmäßig steil nach oben. Pro Jahr haben wir dreistellige Wachstumsraten. Im Juni 2016 starteten wir ein Crowdinvesting auf Seedmatch, um unser Wachstum noch stärker anzutreiben – und vor allem, um noch bekannter zu werden. Die Funding-Schwelle hatten wir bereits nach weniger als 48 Stunden erreicht.

Absolute Tiefpunkte haben wir zum Glück noch nicht erlebt. Aber natürlich haben auch wir mit Herausforderungen zu kämpfen. Dabei geht es weniger um das Thema Finanzen – wir zerbrechen uns den Kopf eher über grafische, strategische und technische Dinge. Und wir finden es zum Beispiel schwierig, gute neue Mitarbeiter für die Bereiche Design und Marketing zu finden. Der Fachkräftemangel macht sich halt auch bei uns bemerkbar. Dennoch: Ohne die eine oder andere Herausforderung wäre es ja langweilig. Weiterentwicklung passiert da, wo man es schafft, scheinbare Grenzen zu überwinden. Und das ist ein großer Antrieb für uns.

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Wir sind bereits seit 2014 in der Gewinnzone. Das und der Erfolg des Crowdinvestings bei Seedmatch zeigen uns, dass wir viel richtigmachen. Wir haben ein einfaches und skalierbares Geschäftsmodell: Wir werden im Shop mehr Motive für mehr Feieranlässe bringen, Zusatzprodukte entwickeln und ins europäische Ausland expandieren. Der Clou bei uns: Im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern im Bereich „Einladungskarten online bestellen“, bieten wir einen Grafiker-Service an. Unser Kunde muss sich nicht damit herumschlagen, seinen Einladungstext selbst ins Kartendesign zu integrieren. Das übernehmen ausgebildete Grafiker. Das heißt, die Bestellung geht schnell über die Bühne und die Karten sind perfekt gestaltet.

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Wir haben es mit einem riesigen Markt zu tun, denn gefeiert wird immer. Allein in Deutschland liegt das Marktpotenzial für Einladungskarten – konservativ geschätzt – bei 313 Millionen Euro. Unser Markt ist noch größer, denn wir wollen nach Großbritannien, Frankreich und Spanien expandieren. Weil wir einen Grafiker-Service anbieten und trotzdem eher günstiger als die Mitbewerber sind, unterscheiden wir uns von der Konkurrenz. Und: Für die Kommunikation mit dem Kunden haben wir eine Software entwickelt, die es auch nur bei uns gibt.

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Bis vor dem Crowdinvesting bei Seedmatch haben wir uns ausschließlich aus unseren Gewinnen finanziert. Via Crowdinvesting haben uns Investoren bislang über 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit unterstützen sie uns, noch schneller zu wachsen. Zusätzlich zu den Darlehen, die uns Investoren für die nächsten viereinhalb Jahre geben, haben wir keine weiteren Finanzierungen geplant. Wir gehen davon aus, dass wir – wie bisher – unser weiteres Wachstum aus unseren Gewinnen finanzieren können.

Ihr wollt euer Startup ebenfalls im Sieben Fragen Pitch vorstellen? Hier geht es zum Pitch: https://www.startstories.de/sieben-fragen-pitch/

Informationen zum Autor

Alcandia: Sieben Fragen Startup Pitch

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