Tippster: Sieben Fragen Startup Pitch

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Tippster im Sieben Fragen Startup Pitch. Wie kam es zur Idee, wie funktioniert das Geschäftsmodell und welche Erfolge hat man schon erreicht? Im Sieben Fragen Pitch stellen sich Startups selbst vor – Entdecke sie auf Startstories! #SiebenFragenStartupPitch

Frage 1: Erklärt das Startup in drei Sätzen.

Mit Tippster hast du deine Tippspiele in einer App: Aktuell für die Fußball-Bundesliga – in naher Zukunft z.B. auch zur Champions League, Premier League oder American Football. Deiner Tipprunde sind mit unseren Apps also keine Grenzen mehr gesetzt!

Frage 2: Was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Sport ist eines der Top-Themen im Freundes- und Kollegenkreis: Hitzige Diskussionen und Fachsimpeleien sind keine Seltenheit. Wenn es aber darum geht, das eigene Wissen unter Beweis zu stellen, halten wir unsere Tipps auf die Spiele häufig nicht fest: Und so wird schnell mit einem “Hab’ ich dir doch gesagt” das eigene Halbwissen rückwirkend verschleiert. Aktuell gibt es keine Plattform, mit der ein Tippspiel unter Freunden wirklich Spaß macht und selbst die web-basierten Dienste erinnern stark an Excel-Tabellen. Zu einem guten Tippspiel gehört unserer Meinung nach, dass man jederzeit und überall seine Tipps abgeben können muss, dass es einfach und intuitiv ist und eben auch, dass es mehr als “nur tippen” kann – Stichworte Gruppenchats, Tipp-Erinnerungen, redaktioneller Content zu Spielen. Mit Tippster setzen wir genau hier an und bieten unseren Nutzern eine innovative Plattform für Tippspiele.

Frage 3: Stellt euch und euer Team kurz vor!

Die drei Gründer Maximilian Petrie, Pascal Stulier und Philipp Csernalabics haben sich im Studium in Karlsruhe kennengelernt und gemeinsam bereits an Projekten gearbeitet – Pascal und Philipp haben z.B. schon ein Café gemeinsam gegründet. Das Team wurde schon früh mit Maik Hummel, Wirtschaftsinformatik-Student, komplettiert, der die gesamte technische Realisierung übernommen hat. Vor Tippster haben die Gründer Erfahrungen in Konzernen wie Google und Coca-Cola, in der Beratung und bei anderen Startups gesammelt.

Frage 4: Was sind bisher eure größten Erfolge und was waren eure absoluten Tiefpunke?

Unsere App hatte ihr großes Debut zur EM 2016 und stieß schnell auf große Akzeptanz in den Medien und bei über 60.000 Nutzern. Allerdings war die Zeit unser größter Gegner, denn der Anpfiff des Eröffnungsspiels lässt sich (leider) nicht verschieben. In Kombination mit den technischen Herausforderungen, die zwischenzeitliche Anstürme mit sich bringen (z.B. direkt nach dem Abpfiff eines spannenden Spiels), standen wir hier leider technologisch nicht so sauber da, wie wir uns das vielleicht gewünscht hätten – was uns viele User mit ehrlichem und direktem Feedback auch bestätigt haben. Das ist zwar ärgerlich, aber der daraus resultierende enge und direkte Kontakt mit unseren Nutzern hat auch entsprechende Lerneffekte für uns mit sich gebracht.

Frage 5: Warum seid ihr überzeugt davon, erfolgreich sein zu können und wie wollt ihr das in der Zukunft erreichen?

Ein Tippspiel mit Freunden oder der Familie muss so einfach und verständlich sein, dass es Fußball-Laien auch Spaß macht – mit unserem Design und kleineren Gimmicks, wie z.B. kleine Zusatzfakten zu jedem Tipp, setzen wir genau hier an und möchten wirklich jeden (und jede) mit ins Boot holen. Der langfristige Erfolgsfaktor wird es dann sein, eine Gruppe von Freunden über mehrere Wettbewerbe an die App zu binden. Hierfür haben wir schon viele spannende Konzepte – aber ein Schritt nach dem anderen.

Frage 6: Wie wird die derzeitige Marktsituation eingeschätzt? Wie schätzt ihr eure Konkurrenz ein?

Der Markt für Tippspiele in Deutschland wird ganz klar von einer Plattform dominiert – da wir selbst aber eher unzufrieden mit der Lösung und deren Möglichkeiten waren, sind wir überzeugt, echte Mehrwerte liefern zu können. Abgesehen davon ist unser größter Konkurrent wahrscheinlich aber sogar die Papier- oder Excelliste – und mal Hand auf’s Herz: Wem macht Excel schon Spaß?

Frage 7: Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Bis dato sind wir zu 100% eigenfinanziert durch Ersparnisse aus Praktika und co. Da das aber mittel- bis langfristig nicht tragbar ist, sind wir aktuell in Verhandlungen mit strategischen Partnern und einigen Investoren.

Ihr wollt euer Startup ebenfalls im Sieben Fragen Pitch vorstellen? Hier geht es zum Pitch: https://www.startstories.de/sieben-fragen-pitch/

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