Pinterest – Pin your interests!

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Pinterest ist wohl die moderne Fassung einer Pinnwand. Gefällt dir etwas?! Dann „pin“ es an deine Pinnwand und teile so deine Interessen und Hobbys.

Alleine der Name der Website verdeutlicht auf kreative Art und Weise was man sich als User darunter vorzustellen hat. Der Name ist ein gelungenes Wortspiel aus dem englischen Wort „pin“ (to pin = anheften) und dem gleichsprachigen Wort „interest“ (= Interesse/n).

Das Ziel von Pinterest ist es, durch verschiedene Pinnwände zu stöbern und sein Interesse zu beurkunden indem man ein „gefällt mir“ vergibt oder den Beitrag sogar auf der eigenen Pinnwand „repint“ also teilt. Man hat zudem die Möglichkeit mit verschiedenen Schlüsselwörtern nach seinen Interessen zu suchen und dann diversen Unternehmen, Personen oder Seiten zu folgen.

Wie nicht anders zu erwarten kann man seinen Pinterest-Account auch mit dem Facebook-Account verlinken um so seinen Facebook-Freunden auf direktem Wege ebenfalls bei Pinterest zu folgen.

Anfangs ist Pinterest recht unspektakulär. Zunächst klickt man erst einmal etwas ziellos herum (obwohl es durchaus die Möglichkeit einer ausführlichen Einführung gibt, aber wer steht nicht auf die Herausforderung die „neue Seite“ auch selbst zu erforschen?!). Nach einigen Tagen, wird die Website allerdings wesentlich interessanter. Einige der abonnierten Seiten oder Freunden haben bereits diverse Fotos oder Artikel entweder selbst veröffentlicht oder von anderen Personen oder Seiten geteilt („repin“). Man kann letzendlich viel Zeit auf dieser Seite todschlagen. Seine eigenen Pinnwände kann man individuell gestalten. Man hat die Möglichtkeit seine Pinnwand in mehrere Themengebiete zu unterteilen und so pro Interesse, Hobby, etc … eine eigenständige Pinnwand eröffnen und dieser zu jedem Zeitpunkt Pins hinzufügen oder entfernen.

Sobald man genügend „Freunde“ und Abonnements hat, fängt die ganze Sache tatsächlich an Spaß zu machen. Man bekommt im Minutentakt die neusten Frisurentrends oder architektonische Highlight auf seiner Startseite präsentiert. Und das Beste: bei jedem sieht die Startseite anders aus. Ganz individuell, je nachdem was für Interessen man hat und welche Beiträge man in der Vergangenheit geliked hat.

Alles in allem eine gelungende Website um in Sachen Trends und Technik (Tatsächlich können sogar aktuelle Neuheiten aus der Welt der Technik und der Forschung auf Pinterest verfolgt werden) Upto-Date zu bleiben und sich die Zeit zu vertreiben.

Eine Website die vom Grundcharakter her wohl am ehesten mit Instagramm zu vergleichen ist. Wer auf reine Social-Network-Interaktion aus ist, der ist bei Pinterest fehl am Platze. Die Priorität liegt hier ganz klar am Austausch von Informationen und Interessen.

Besonders beliebt sind derzeit DIY (Do-it-yourself) Beiträge. Hierbei handelt es sich um kreative Ideen zur Weiterverarbeitung von Alltagsgegenständen. Es werden mithilfe von Bildanleitungen zum Beispiel Kleidungsstücke aufgemotzt oder individuelle Wohnungsdekorationen gezaubert.

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Informationen zum Autor

Christoph David Schneider

Christoph David Schneider

Christoph ist Gründer vom Onlinemagazin Startstories. Zurzeit studiert er Business Information Management (B.Sc.) an der Hochschule Osnabrück.